Ein moderner Webshop muss heute weit mehr leisten, als Produkte digital abzubilden und Bestellungen entgegenzunehmen. Besonders im B2B-Umfeld entscheidet die nahtlose Integration in bestehende ERP- und Geschäftsprozesse über Effizienz, Flexibilität und langfristige Wirtschaftlichkeit. Genau hier setzt die gemeinsam von der poesia-gruppe und AS infotrack entwickelte Shop-Lösung an: eine schlanke, moderne und konsequent auf ERP-Integration ausgerichtete Plattform, die komplexe Vertriebsanforderungen abbildet, Redundanzen reduziert und gleichzeitig Raum für innovative digitale Services schafft.
Kapitelübersicht
- Die poesia-gruppe – Kompetenz und Innovation rund um Dichtungslösungen
- Ausgangslage
- Projektziele und Anforderungen
- Der neue poesia Shop
- Webshop und ERP mit klarer Aufgabenverteilung
- Mehrwert einer individuellen Shop-Lösung
- Zusammenarbeit auf Augenhöhe
- Attraktivität für Endkunden
- Bereit für die nächsten Digitalisierungsschritte
- Lohnende Alternative zu Standardlösungen
- Fazit
1.Die poesia-gruppe – Kompetenz und Innovation rund um Dichtungslösungen
Die poesia-gruppe vereint fünf Unternehmen mit umfassender Kompetenz in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb hochwertiger Dichtungs- und Profillösungen. Das Angebot reicht von Dichtungsprofilen und individuellen TPE- und Silikonprofilen über LSR-Formteile bis hin zu spezialisierten Dichtungslösungen für zahlreiche Branchen und Anwendungen.
Zur Gruppe gehören die mk dichtungs ag, pbc polymer ag, bk brändli ag, herzog dichtungen ag sowie die poesia holding ag als zentrale Dienstleistungsstelle.
Neben ihrer hohen Fachkompetenz zeichnet sich die poesia-gruppe durch eine ausgeprägte Innovations- und Digitalisierungsorientierung aus. Kontinuierlich werden neue digitale Lösungen entwickelt und umgesetzt, welche von modernen Webshop- und Prozesslösungen bis hin zur KI-gestützten Dichtungserkennung reichen, die Kunden bei der Identifikation der passenden Dichtung unterstützt.
Damit verbindet die poesia-gruppe langjährige Erfahrung in der Dichtungstechnik mit innovativen Technologien und modernen digitalen Services.
2.Ausgangslage
Die beiden Unternehmen mk dichtungs ag und herzog dichtungen ag nutzen Webshops als zentrale Vertriebskanäle. In der Vergangenheit kam dafür die Standardlösung Magento zum Einsatz.
Magento ist eine leistungsfähige und umfassende Shop-Plattform, die für einen weitgehend autonomen Betrieb ausgelegt ist. Entsprechend bringt die Lösung zahlreiche Funktionen und Komponenten mit, die über den eigentlichen Verkaufsprozess hinausgehen und teilweise Aufgaben aus Bereichen wie Content Management, Kundenverwaltung und Warenwirtschaft abdecken.
Für die poesia-gruppe war diese breite Funktionalität jedoch nur bedingt von Vorteil. Bereits heute bildet das bestehende ERP-System das zentrale Rückgrat der Geschäftsprozesse und hält die Hoheit über nahezu sämtliche relevanten Stamm-, Artikel-, Preis-, Lieferanten- und Kundendaten.
Durch die parallele Datenhaltung in ERP und Webshop entstanden zwangsläufig Redundanzen. Daten mussten synchronisiert, Schnittstellen gepflegt und unterschiedliche Systemlogiken und Prozesse aufeinander abgestimmt werden. Obwohl nur ein Teil der Funktionen der Standardplattform tatsächlich benötigt wurde, musste dennoch die gesamte technische Umgebung betrieben, gewartet und aktualisiert werden. Gleichzeitig plante die poesia-gruppe bereits weitere digitale Services und Funktionen, die mit der bestehenden Plattform teilweise nur mit erheblichem Aufwand oder nicht in der gewünschten Form hätten umgesetzt werden können.
Die zentrale Frage lautete deshalb nicht mehr, wie die bestehende Shop-Lösung erweitert werden kann, sondern ob ein grundlegend anderer Ansatz langfristig sinnvoller ist. Gemeinsam mit AS infotrack entschied sich die poesia-gruppe deshalb für die Entwicklung einer eigenen Shop-Lösung: schlank, modern, effizient und von Beginn an konsequent für die Integration mit ERP-Systemen konzipiert.
3.Projektziele und Anforderungen
Bei der Konzeption der neuen Plattform stand nicht die möglichst vollständige Nachbildung eines bestehenden Standardprodukts im Vordergrund. Vielmehr sollte eine Lösung entstehen, die exakt jene Funktionen bietet, welche die poesia-gruppe für ihre digitalen Vertriebsprozesse benötigt. Ein zentrales Ziel war die klare Trennung der Verantwortlichkeiten zwischen ERP-System und Webshop. Das ERP sollte weiterhin das führende System für Stamm-, Kunden-, Preis- und Bestelldaten bleiben. Der Webshop hingegen sollte sich auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren: eine leistungsfähige und benutzerfreundliche digitale Schnittstelle zum Kunden zu bieten.
Weitere zentrale Anforderungen waren eine hohe Performance, eine moderne und langfristig wartbare technische Architektur, eine flexible Erweiterbarkeit sowie ein möglichst geringer Betriebs- und Wartungsaufwand. Gleichzeitig sollte die Plattform genügend Freiraum bieten, um neue digitale Ideen schnell umzusetzen. Die Architektur musste deshalb von Beginn an so ausgelegt werden, dass neue Funktionen und Services integriert werden können, ohne dass dafür bestehende Kernkomponenten grundlegend angepasst werden müssen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Integrationsfähigkeit. Die Lösung sollte nicht als isolierter Webshop entstehen, sondern als Bestandteil einer umfassenden digitalen Systemlandschaft, die sich über definierte Schnittstellen mit ERP, internen Umsystemen und bei Bedarf auch mit externen Kundenlösungen verbinden lässt.
4.Der neue poesia Shop
Der Schritt zur eigenen Shop-Lösung wurde 2023 initiiert und anschliessend umgesetzt. Entstanden ist eine moderne Plattform, welche die zentralen Funktionen der bisherigen Lösung abdeckt und gleichzeitig gezielt auf die spezifischen Anforderungen der poesia-gruppe zugeschnitten ist. Komplexe Kategorien- und Artikelstrukturen lassen sich ebenso abbilden wie umfangreiche Preislogiken. Preise können kundenspezifisch hinterlegt und anhand unterschiedlicher Mengengerüste individualisiert werden.
Auch Zahlungs- und Versanddienstleister sind modular in die Plattform integriert. Dadurch können bestehende Anbieter angepasst oder neue Dienste mit überschaubarem Aufwand ergänzt werden.
Technologisch basiert die Eigenentwicklung auf modernen Architekturprinzipien. Während viele etablierte Shop-Systeme über Jahre hinweg gewachsen sind und dadurch zwangsläufig eine hohe technische Komplexität aufgebaut haben, konnten wir die neue Plattform von Grund auf für die heutigen Anforderungen konzipieren. Dabei haben wir insbesondere die Prinzipien Cloud First und API First berücksichtigt. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit erhalten, die Lösung bei Bedarf auch On-Premise zu betreiben.
Der langfristige Betrieb sowie die Integrationsfähigkeit in Umsysteme waren bereits während der Konzeption zentrale Anforderungen. Die Benutzeroberfläche ist klar von der eigentlichen Business-Logik und Datenhaltung getrennt. Dadurch können einzelne Komponenten unabhängig voneinander weiterentwickelt oder ersetzt werden.
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Komponenten erfolgt konsequent über definierte Schnittstellen. Dies ermöglicht nicht nur eine saubere interne Architektur, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, Funktionen des Shops zukünftig in weitere Systeme oder Kundenanwendungen zu integrieren.
Die Plattform ist inzwischen seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz und dient der mk dichtungs ag und der herzog dichtungen ag als massgebender digitaler Vertriebskanal.
5.Webshop und ERP mit klarer Aufgabenverteilung
Eine der wichtigsten Eigenschaften der neuen Lösung liegt in der klaren Rollenverteilung zwischen Webshop und ERP-System. Anstatt dieselben Daten und Geschäftslogiken in mehreren Systemen zu pflegen, bleibt das ERP-System die zentrale Datenquelle. Artikel-, Kunden-, Preis- und Bestelldaten werden dort verwaltet und dem Webshop über klar definierte Schnittstellen zur Verfügung gestellt.
Der Webshop konzentriert sich dagegen auf jene Funktionen, die für den digitalen Vertriebsprozess und die Benutzererfahrung relevant sind. Dazu gehören insbesondere Produktdarstellung, Suche, Filterung, Warenkorb, Merklisten, Benutzerverwaltung und die Interaktion mit den Kunden. Diese Architektur reduziert unnötige Redundanzen und minimiert den Synchronisationsbedarf zwischen den Systemen. Gleichzeitig müssen Geschäftslogiken nicht mehrfach implementiert und gepflegt werden. Dies senkt nicht nur den technischen Betriebsaufwand, sondern reduziert auch potenzielle Fehlerquellen. Änderungen an Stammdaten, Preisen oder Geschäftsregeln erfolgen weiterhin zentral im ERP-System und stehen dem Webshop anschliessend über die definierten Schnittstellen zur Verfügung. Für Mitarbeitende bedeutet dies ebenfalls eine deutliche Vereinfachung. Daten müssen nicht parallel in mehreren Systemen gepflegt werden und bestehende ERP-Prozesse können weitgehend beibehalten werden.
Die Architektur folgt damit einem einfachen Grundsatz: Jedes System übernimmt jene Aufgaben, für die es im Grundsatz vorgesehen ist.
6.Mehrwert einer individuellen Shop-Lösung
Durch die individuell entwickelte Plattform konnten die Betriebs- und Wartungskosten deutlich reduziert werden. Die geringeren laufenden Aufwände führten dazu, dass die Investition in die Eigenentwicklung schnell amortisiert werden konnte.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt in der Flexibilität. Neue Funktionen können gezielt nach den Anforderungen der poesia-gruppe entwickelt werden, ohne dabei Rücksicht auf Einschränkungen eines bestehenden Standardprodukts nehmen zu müssen.
Durch den Einsatz breit etablierter moderner Technologien und den Verzicht auf proprietäre Kernkomponenten bleibt die Plattform zudem weitgehend herstellerunabhängig. Diese Unabhängigkeit ist nicht nur aus technischer Sicht relevant. Veränderungen bei Lizenzmodellen, Herstellerstrategien oder Eigentümerstrukturen von Softwareanbietern können langfristig erhebliche Auswirkungen auf Kosten und Betrieb haben. Eine eigene, auf offenen Standards basierende Plattform reduziert solche Abhängigkeiten.
Gleichzeitig ermöglicht die Architektur kurze Innovationszyklen. Neue Ideen können früh geprüft, im Prototyping umgesetzt und bei entsprechendem Mehrwert direkt in die bestehende Plattform integriert werden. Bereits heute steht beispielsweise eine Funktion zur individuellen Rahmenkonfektion auf Artikelbasis und demnächst ein O-Ring-Kalkulator zur Verfügung, die direkt durch Kunden genutzt werden können. Auch Musterbestellungen sind durchgängig digitalisiert und im Shop verfügbar.
Weitere massgeschneiderte und KI-gestützte Funktionen befinden sich aktuell in der Entwicklung. Ziel ist es, Kunden bei zunehmend komplexen Produkten und Sortimenten noch stärker digital zu unterstützen.
7.Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts ist die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der poesia-gruppe und AS infotrack. Die Partnerschaft ist geprägt von einem offenen Austausch, kurzen Entscheidungswegen und dem gemeinsamen Anspruch, nachhaltige und innovative Lösungen zu entwickeln. Dabei begegnen sich beide Unternehmen auf Augenhöhe.
Die poesia-gruppe bringt ihr umfassendes Fachwissen, ihre Marktkenntnis und ihre konkreten Anforderungen aus dem täglichen Geschäft ein. AS infotrack ergänzt diese Kompetenzen mit technologischem Know-how, Erfahrung in der Softwareentwicklung und einem tiefen Verständnis für integrierte Unternehmenslösungen mit zugehörigen Prozessen.
Neue Ideen entstehen dabei nicht in einem klassischen Auftraggeber-Auftragnehmer-Modell. Anforderungen, technische Möglichkeiten und Ideen werden gemeinsam diskutiert, evaluiert und entwickelt. Diese Form der Zusammenarbeit ermöglicht es, nicht nur bestehende Prozesse digital abzubilden, sondern neue Lösungen zu schaffen, die im Alltag einen konkreten Mehrwert bieten.
Das über viele Jahre gewachsene Vertrauen schafft zudem die notwendige Grundlage, um neue Technologien frühzeitig zu prüfen und auch anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte pragmatisch umzusetzen. Der gemeinsam entwickelte Webshop ist deshalb nicht nur das Ergebnis eines einzelnen Softwareprojekts. Er ist vielmehr Ausdruck einer langfristigen Partnerschaft, die von Vertrauen, Innovationsfreude und kontinuierlicher Weiterentwicklung geprägt ist.
8.Attraktivität für Endkunden
Auch bei komplexen Datenstrukturen und umfangreichen Artikelsortimenten muss ein Webshop für Endkunden einfach und intuitiv bedienbar bleiben. Eine wichtige Grundlage dafür bilden flexibel konfigurierbare Datenfelder sowie leistungsfähige Such- und Filterfunktionen. Produktdarstellungen und zugehörige Filter können auf Kategorienebene individuell konfiguriert werden, ohne dass dafür Entwicklungsarbeiten notwendig sind. Je nach Produktgruppe können dadurch genau jene Merkmale hervorgehoben werden, die für die Suche und Auswahl relevant sind. Insbesondere innerhalb komplexer Artikelkataloge ermöglichen umfangreiche Filter- und Suchfunktionen eine schnelle Eingrenzung der verfügbaren Produkte.
Auch typische Anforderungen von Geschäftskunden wurden berücksichtigt. Die Shop-Lösung unterstützt mehrere Merklisten und Warenkörbe sowie eine Benutzerverwaltung auf Kundenebene. Benutzer können direkt durch den jeweiligen Kunden verwaltet werden. Damit lassen sich interne Einkaufs- und Bestellprozesse abbilden, ohne dass jede Anpassung durch die poesia-gruppe vorgenommen werden muss. Bestellungen können beispielsweise vorbereitet, gesammelt oder verschiedenen Projekten zugeordnet werden. Mehrere Mitarbeitende eines Kundenunternehmens können somit innerhalb derselben Kundenstruktur arbeiten. Der Webshop wird dadurch nicht lediglich zum Bestellkanal, sondern zu einem digitalen Werkzeug, das sich in die Abläufe der Kunden integrieren lässt.
9.Bereit für die nächsten Digitalisierungsschritte
Die Entwicklung einer eigenen Plattform schafft der poesia-gruppe die Grundlage, digitale Dienstleistungen auch zukünftig schnell und flexibel auszubauen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf Funktionen, welche Kunden bei der Produktauswahl und bei komplexen technischen Fragestellungen unterstützen.
Ein Beispiel dafür ist die KI-gestützte Dichtungserkennung. Sie soll Kunden künftig dabei helfen, anhand vorhandener Informationen oder Merkmale die passende Dichtung schneller zu identifizieren. Gerade im Bereich der Dichtungstechnik kann die Produktauswahl anspruchsvoll sein. Unterschiedliche Formen, Abmessungen, Werkstoffe und Einsatzbereiche führen zu einer Vielzahl möglicher Produkte. Digitale Assistenzfunktionen bieten hier das Potenzial, vorhandenes Fachwissen für Kunden einfacher zugänglich zu machen und gleichzeitig interne Beratungsprozesse zu unterstützen.
Die offene Architektur des Webshops ermöglicht es, solche Funktionen schrittweise zu ergänzen und sowohl mit bestehenden Daten als auch mit weiteren digitalen Services zu verbinden. Damit ist die Plattform nicht als abgeschlossenes Produkt zu verstehen, sondern als technische Basis für die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Kundenservices der poesia-gruppe.
10.Lohnende Alternative zu Standardlösungen
Für Webshops steht heute eine Vielzahl etablierter Standardlösungen zur Verfügung. Auf den ersten Blick scheint die Entwicklung einer individuellen Shop-Plattform deshalb nicht naheliegend. Gerade im B2B-Vertrieb sind die Anforderungen von Unternehmen jedoch häufig sehr spezifisch. Unterschiedliche Lagerstrukturen, Preismodelle, Artikel- und Kategorienlogiken sowie individuelle Versand- und Geschäftsprozesse gehören in vielen Unternehmen zum Alltag.
Damit eine Standardlösung die Anforderungen einer möglichst grossen Zahl von Unternehmen abdecken kann, muss sie entsprechend umfangreich sein und zahlreiche Konfigurations- und Erweiterungsmöglichkeiten bereitstellen. Diese Flexibilität hat ihren Preis: Neben dem initialen Einführungsaufwand entstehen häufig erhebliche Kosten für Betrieb, Wartung, Updates, Erweiterungen und die Integration mit bestehenden Umsystemen.
Eine individuelle Lösung kann deshalb dann attraktiv sein, wenn ein Unternehmen bereits über ein etabliertes ERP-System verfügt und der Webshop nur klar definierte Aufgaben innerhalb der gesamten Systemlandschaft übernehmen soll. Der poesia Shop zeigt, dass eine Eigenentwicklung unter diesen Voraussetzungen nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sein kann. Entscheidend ist dabei nicht die Frage, ob Standardsoftware oder Eigenentwicklung grundsätzlich besser ist. Vielmehr muss die Lösung zur vorhandenen Systemlandschaft, zu den Geschäftsprozessen und zur langfristigen Digitalisierungsstrategie eines Unternehmens passen.
11.Fazit
Mit der Entwicklung einer eigenen Shop-Plattform haben die poesia-gruppe und AS infotrack einen Ansatz gewählt, der bewusst von klassischen Standardlösungen abweicht. Im Zentrum steht eine klare Systemarchitektur: Das ERP-System behält die Hoheit über zentrale Geschäfts- und Stammdaten, während sich der Webshop konsequent auf digitale Vertriebsprozesse und die Bedürfnisse der Kunden konzentriert. Dadurch konnten Redundanzen reduziert, Betriebs- und Wartungsaufwände gesenkt und gleichzeitig die Grundlage für neue digitale Services geschaffen werden.
Noch wichtiger ist jedoch die langfristige Perspektive. Durch eine moderne, offene und erweiterbare Architektur kann die poesia-gruppe neue Anforderungen und innovative Ideen wesentlich schneller umsetzen. Die Basis dafür bildet die langjährige Zusammenarbeit mit AS infotrack. Fachwissen aus der Dichtungstechnik, tiefes Verständnis der Geschäftsprozesse und technologische Kompetenz greifen dabei ineinander. So ist aus einem Webshop-Projekt eine Plattform entstanden, die nicht nur heutige Anforderungen erfüllt, sondern auch Raum für die nächsten Digitalisierungsschritte schafft.


