Blog Sprachaufenthalt in Santa Barbara

  • 23.08.2017
  • Tobias Sturzenegger
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Als Lernender bei der AS infotrack und Schüler an der BBB in Baden hatte ich in den Sommerferien die Möglichkeit genutzt, eine Sprachschule in Santa Barbara zu besuchen. Zum einen ging es darum meine Englischkenntnisse zu verbessern, zum andern war es ein eindrucksvolles Erlebnis bei dem ich interessante Personen, Orte und ein Stück der amerikanischen Kultur kennenlernen konnte.

In der Informatik ist es sehr wichtig, der englischen Sprache mächtig zu sein, da viele Informationen und Begriffe nur in dieser Sprache existieren. Die Berufs Bildung Baden empfiehlt daher einen Aufenthalt im englischen Sprachraum, um die eigenen Sprachkenntnisse in einer Schule oder einem Betrieb zu verbessern und zu festigen. Ich entschied mich für eine vierwöchige Reise nach Santa Barbara in Kalifornien, da ich die Gelegenheit ergreifen wollte, während den Schulferien für eine längere Zeit zu verreisen.



1. Die Schule in Santa Barbara

Bevor ich die Reise antreten konnte, musste ich online einen Einstufungstest absolvieren, damit ich in eine für mich geeignete Klasse eingeteilt werden konnte. Nach diesem Test, stieg die Vorfreude immer mehr. Gleichwohl war ich auch ein bisschen nervös, da ich nicht genau wusste, was auf mich zukommen wird. Die Nervosität verflog dann aber nach meiner Ankunft ziemlich schnell und ich konnte mich rasch und gut einleben.

Das EF (Education First) Schulgebäude in Santa Barbara gefiel mir sehr gut. Es passte von der Bauweise her perfekt ins ganze Stadtbild, welches von überwiegend im spanischen Kolonialstil errichteten Bauten geprägt ist. Dies hat den Hintergrund, dass vor dem grossen Erdbeben 1925 die Gegend um Santa Barbara eine spanische Kolonie war. Die Behörde entschied sich danach, das für kalifornische Verhältnisse ungewöhnliche Stadtbild zu erhalten.

Während vier Wochen besuchte ich die Englisch-Sprachschule. Zu meiner Zeit waren an der Schule etwa 1'000 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt. Man hat die Möglichkeit jede Woche mit der Schule zu beginnen, was zur Folge hat, dass jeden Montag neue Gesichter in der Klasse anzutreffen sind. Meine Klasse bestand durchgehend aus ca. 15 – 20 Schülern. Es war sehr interessant sich mit ihnen zu unterhalten, da ich einerseits mein Englisch verbessern und andererseits ein bisschen von deren Kulturen erfahren konnte.

Die Schule war bemüht auch neben dem Unterricht ein gutes Freizeit-Angebot zu bieten. Zum Beispiel organisierten sie ein BBQ zur Feier des Independence Day am 4. Juli oder freitagabends wurde jeweils ein Beachvolleyball-Turnier durchgeführt.


2. Die EF Residenz

Ich konnte mich entscheiden ob ich in der Residenz oder in einer Gastfamilie wohnen wollte. Ich entschied mich für die Residenz, da ich nicht viel Gutes über die Gastfamilien in der Region von Santa Barbara gehört hatte. So lebte ich vier Wochen in Goleta, ca. 30 Minuten von der Schule entfernt und verbrachte die freie Zeit unter der Woche mit den Schülern aus der Residenz, welche teilweise in derselben Klasse waren wie ich.

Da wir jeweils nur einen halben Tag Unterricht hatten, blieb viel Zeit um die Gegend zu erkunden. Eine bei uns sehr beliebte Beschäftigung abseits der Schule war, die vielen schönen Strände zu besuchen und die mächtigen Wellen des Pazifiks zu beobachten.


3. Ausflüge an den Wochenenden

Um am Ende der vier Wochen ein Zertifikat zu erlangen, musste man nur 80% Anwesenheit aufweisen. Dies erlaubte uns zum Beispiel den Freitag frei zu nehmen, um einen längeren Wochenendtrip zu machen.

Die Sprachschule selber organisierte jedes Wochenende 3-tägige Ausflüge in die nah umliegenden Metropolen wie zum Beispiel Las Vegas oder Los Angeles. Da ein paar Freunde und ich aber lieber ein wenig unabhängiger sein wollten, reisten wir selbständig zu den verschiedenen Reisezielen. So konnte ich das Hollywood Sign begutachten und vom Venice Beach zum Santa Monica Pier spazieren. Aber auch die Golden Gate Bridge und das Pier 39 in San Francisco, das Seaport Village und das USS Midway Museum in San Diego und viele weitere Orte durfte ich auf meiner Reise erkunden und geniessen.


4. Meine Erinnerungen an den Sprachaufenthalt

Mein Aufenthalt in Kalifornien verging wie im Flug. Ich konnte viel für die Zukunft mitnehmen und genoss die Zeit in Santa Barbara. Diese vier Wochen werden mir noch lange in Erinnerung bleiben, da ich sehr viel Neues entdecken und erleben konnte. Zusätzlich durfte ich viele neue Freunde kennenlernen und konnte verschiedene Einblicke in die amerikanische Kultur erlangen.




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